Liebe – Partnerschaft – Sexualität

 

Tabu-Thema? Auf keinen Fall! In einer zweiteiligen Blockveranstaltung kamen junge Paare über dieses Thema ins Gespräch. Worüber gesprochen wurde erzählt uns Kathrin in ihrem persönlichen Erfahrungsbericht:

Am 17. und 18. Januar war es wieder soweit: die zweite Runde zum Thema „Liebe, Partnerschaft und Sexualität“. Fünf Paare verfolgten aufmerksam die Impulsreferate und arbeiteten lebhaft mit, wenn es zum Paargespräch und zum Plenum kam.

Es war das zweite Treffen zu diesem Thema. Im November wurde jeder eingeladen Liebe, Partnerschaft und Sexualität selbst zu definieren, es wurde das Schöpfungsbuch der Bibel beleuchtet und ein Ehepaar erzählte über den eigenen Weg in die Ehe.

Dieses Mal ging es um die positiven und die negativen Folgen der sexuellen Revolution, um die Schönheit von Mann und Frau im Hohenlied (Buch im Alten Testament) und um persönliche Erfahrungen eines Ehepaares. Ihr persönliches Statement gab Anregungen, um als Paar selbst über das Thema ins Gespräch zu kommen.

Auch für mich als Schwester war es bereichernd, erneut von der partnerschaftlichen Liebe zu hören. Einerseits, weil wir der Berufung zur Ehe in der Kirche oft zu wenig Wichtigkeit schenken, andererseits weil in meiner zölibatären Berufung Gott, der Partner meines Lebens, auch durch solche Treffen neu in den Blick kommt. Meine Freude war es auch, dass es jungen Erwachsenen ein Anliegen ist, über die Liebe, Partnerschaft und Sexualität miteinander ins Gespräch zu kommen, die biblischen und kirchlichen Hintergründe mehr zu verstehen, Fragende und Suchende mit anderen zu sein.

Es ist doch erstaunlich, dass dieses Thema in aller Munde ist, aber doch sehr wenig ernsthaft darüber geredet wird. Ich hoffe, dass es ein kleiner Beitrag war, um auch die Kirche aus dem Schweigen über Liebe-Partnerschaft-Sexualität herauszuholen.